
BÜRGERDIALOG · Wahlkreis 3 Pankow
Im Gespräch bleiben — Deine Fragen sind wichtig
GANZ
PERSÖNLICH
1. Wer bist du? "Ich bin Paul Krüger, 26 Jahre alt, in Berlin geboren, in Pankow aufgewachsen und lebe seit über 20 Jahren im Wahlkreis 3. Ich kandidiere für die SPD bei der kommenden Berlin Wahl, weil ich Verantwortung für meine Stadt übernehmen möchte."
3. Was verbindet dich mit Pankow? "Pankow ist mein Zuhause. Hier bin ich zur Schule gegangen, habe mein Abitur am Carl von Ossietzky Gymnasium gemacht und später meine erste eigene Wohnung bezogen. Ich kenne den Bezirk aus eigener Erfahrung mit all seinen positiven Seiten, aber auch mit den Veränderungen der letzten Jahre."
5. Welche beruflichen Erfahrungen bringst du mit? "Neben dem Studium habe ich in verschiedenen Jobs gearbeitet, teilweise unter unsicheren Bedingungen. Später war ich Werkstudent im politischen Bereich. Heute arbeite ich in einem Abgeordnetenbüro im Deutschen Bundestag und habe dort parlamentarische Abläufe aus nächster Nähe kennengelernt."
7. Welche Themen sind dir besonders wichtig? "Bezahlbares Wohnen, sozial gerechte Mobilität, eine gute öffentliche Infrastruktur und ein starker gesellschaftlicher Zusammenhalt. Politik muss für alle funktionieren und nicht nur für wenige."
9. Engagierst du dich ehrenamtlich? "Ja. Viele Jahre war ich Fußballtrainer in meinem Jugendverein VfB Einheit zu Pankow. Dort habe ich gelernt, wie wichtig Teamgeist, Verantwortung und gegenseitige Unterstützung sind. Seit 2021 engagiere ich mich vor allem politisch ehrenamtlich, insbesondere bei den Jusos in Pankow."
11. Wie willst du Vertrauen in die Politik stärken? "Durch ehrliche Kommunikation, Präsenz im Kiez und konkrete Verbesserungen im Alltag. Politik muss zuhören, verständlich sein und Entscheidungen erklären. Dafür braucht es wieder mehr Austausch zwischen Politik und Bürgerinnen und Bürgern, sowohl vor Ort als auch digital."
13. Warum sollte ich dir meine Stimme geben? "Weil ich hier verwurzelt bin, die Herausforderungen vor Ort kenne und mich mit voller Überzeugung für ein soziales, gerechtes und zukunftsfähiges Berlin einsetzen möchte."
2. Warum kandidierst du für das Abgeordnetenhaus? Ich möchte, dass Berlin eine solidarische, gerechte und lebenswerte Stadt bleibt. Viele Menschen stehen vor großen Herausforderungen, etwa steigende Mieten, unsichere Arbeit oder gesellschaftliche Spannungen. Politik kann Lösungen schaffen und daran möchte ich mitarbeiten.
4. Was hast du studiert? "Ich habe Wirtschaft und Politik an der HTW Berlin studiert und beende derzeit meinen Master in Politikwissenschaft an der Universität Potsdam."
6. Warum bist du in die SPD eingetreten? "Nach der Europawahl 2019 bin ich in die SPD eingetreten, weil ich in politisch bewegten Zeiten Verantwortung übernehmen wollte. Ich bin überzeugt, dass die Sozialdemokratie am besten eine gerechte und solidarische Gesellschaft gestalten kann."
8. Welche persönlichen Erfahrungen prägen deine Politik? "Während meines Studiums habe ich selbst erlebt, wie unsicher Arbeitsbedingungen sein können, etwa durch schlecht planbare Arbeitszeiten oder prekäre Beschäftigung. Gleichzeitig sind soziale Ungleichheiten in unserer Gesellschaft täglich sichtbar. Viele wichtige Zukunftsfragen werden politisch noch nicht ausreichend beantwortet. Diese Erfahrungen prägen meinen politischen Anspruch und sind ein wichtiger Antrieb für mein Engagement."
10. Was bedeutet Solidarität für dich? "Solidarität bedeutet für mich, füreinander einzustehen und niemanden zurückzulassen. Gerade in schwierigen Zeiten ist Zusammenhalt besonders wichtig. Ich bin überzeugt, dass wir die Herausforderungen der Zukunft nur gemeinsam bewältigen können."
12. Was unterscheidet dich von anderen Kandidierenden? "Ich gehöre zu einer jüngeren Generation, die viele Herausforderungen selbst erlebt. Steigende Mieten, unsichere Arbeitsbedingungen, hohe Lebenshaltungskosten oder Zukunftssorgen. Gleichzeitig kenne ich politische Abläufe aus der Praxis und kann deshalb im Parlament konkret an Veränderungen mitarbeiten. Meine politischen Werte versuche ich nicht nur zu formulieren, sondern auch in meiner Arbeit zu leben."
