
BÜRGERDIALOG · Wahlkreis 3 Pankow
Im Gespräch bleiben — Deine Fragen sind wichtig
Kritisch
NACHgefragt
1. Warum ausgerechnet die SPD? "Die SPD stellt wie keine andere Partei soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt und arbeitet daran, unsere Gesellschaft fair zu gestalten. Viele wichtige Verbesserungen in Berlin, zum Beispiel die kostenfreie Kita oder das Sozialticket, wurden von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten durchgesetzt. Mir geht es darum, diese Politik weiterzuentwickeln und an die heutigen Herausforderungen anzupassen."
3. Die Politik verspricht viel. Warum sollte ich dir glauben? "Vertrauen entsteht nicht durch große Worte, sondern durch Präsenz und ehrliche Arbeit. Ich lebe hier und kenne die Herausforderungen der Stadt aus eigener Erfahrung. Auch nach der Wahl will ich ansprechbar bleiben. Mir ist bewusst, dass auch die SPD Vertrauen verloren hat. Dieses Vertrauen wieder aufzubauen ist eine Aufgabe, an der ich mitarbeiten möchte."
5. Wird Wohnen in Berlin überhaupt noch bezahlbar? "Von allein wird das nicht passieren. Deshalb braucht es klare politische Entscheidungen. Alle rechtlichen Möglichkeiten zur Regulierung des Wohnungsmarktes müssen genutzt werden, um die Mietentwicklung zu begrenzen. Gleichzeitig brauchen wir mehr bezahlbaren Neubau, stärkere landeseigene Wohnungsunternehmen und Unterstützung für Genossenschaften."
7. Willst du Autos verbieten? "Nein. Aber wir müssen erkennen, dass sich unsere Mobilität verändern muss. Die Klimakrise schreitet voran und gleichzeitig gibt es sehr viele Autos auf unseren Straßen. Mein Ziel ist es, echte Alternativen zu schaffen. Gute Bus und Bahnverbindungen, sichere Radwege und Sharing Angebote entlasten alle, auch diejenigen, die weiterhin auf das Auto angewiesen sind."
9. Warum soll ich mehr Gebühren zahlen, zum Beispiel fürs Parken? "Es geht um eine sozial ausgewogene Finanzierung. Wer öffentliche Flächen nutzt, soll auch einen angemessenen Beitrag leisten. Gleichzeitig müssen Menschen mit geringen Einkommen entlastet werden."
11. Hast du überhaupt genug Erfahrung? "Ich bringe praktische politische Erfahrung aus meiner ehrenamtlichen Arbeit in der SPD mit und kenne zugleich den Alltag vieler junger Berlinerinnen und Berliner aus eigener Erfahrung. Außerdem muss irgendwann mit dem Sammeln von Erfahrung begonnen werden. Junge Menschen sollten mehr Verantwortung übernehmen können und an Herausforderungen wachsen dürfen."
13. Warum sollte ich überhaupt wählen gehen? "Unsere Demokratie ist zu wertvoll, um dieses Recht ungenutzt zu lassen. Jede wahlberechtigte Person kann mitbestimmen und hat damit auch Verantwortung für die Zukunft unseres Landes. Die Entscheidungen der nächsten Jahre werden sehr wichtig sein. Deshalb sollten möglichst viele Menschen daran mitwirken."
2. Was bringt mir deine Politik konkret? "Bezahlbare Mieten, bessere Mobilität im Alltag, verlässliche öffentliche Infrastruktur, Investitionen in die Zukunft und soziale Sicherheit. Politik muss im Alltag spürbar sein und nicht abstrakt bleiben. Mein Ziel ist, dass das Leben in Berlin einfacher, planbarer und bezahlbarer wird."
4. Berlin hat doch schon genug Schulden. Wie willst du das bezahlen? "Die Schuldenquote Berlins und auch die der Bundesrepublik ist grundsätzlich nicht zu hoch. Trotzdem muss der Haushalt verantwortungsvoll geführt werden. Gleichzeitig dürfen wir nicht kaputtsparen, was unsere Stadt zusammenhält. Investitionen in Wohnungen, Verkehr und Bildung zahlen sich langfristig aus, sowohl sozial als auch wirtschaftlich."
6. Warum setzt du so stark auf Regulierung im Wohnungsmarkt? "Weil der Markt allein das Problem nicht löst. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und kein Luxusgut. Für mich gibt es kein Recht auf Gewinnmaximierung auf dem Wohnungsmarkt."
8. Der öffentliche Nahverkehr funktioniert doch schlecht, oder? "Der Eindruck kann manchmal entstehen, trotzdem funktioniert der öffentliche Nahverkehr in Berlin insgesamt recht gut. Natürlich gibt es Probleme. Deshalb müssen wir weiter investieren, in Infrastruktur, Personal und Fahrzeuge. Ein zuverlässiger Nahverkehr ist entscheidend für eine funktionierende Stadt."
10. Warum bist du mit 26 schon Kandidat? "Die Frage ist doch eher: Warum nicht? In einem Parlament sollte die Vielfalt unserer Gesellschaft sichtbar sein. Das Alter ist dabei nur ein Faktor. Politische Entscheidungen von heute betreffen besonders junge Menschen langfristig. Diese Perspektive möchte ich im Parlament einbringen."
12. Was unterscheidet dich von anderen Politikerinnen und Politikern? "Ich bin hier aufgewachsen und nicht nur im Wahlkampf vor Ort. Ich kenne die Situation im Bezirk aus eigener Erfahrung und möchte auch dauerhaft ansprechbar bleiben."
14. Was ist dein wichtigstes Ziel? "Berlin soll auch in Zukunft eine Stadt für alle sein. Eine Stadt, in der Menschen unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Alter gut leben können. Bezahlbares Wohnen, gute Infrastruktur und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind dafür entscheidend."
