
Über mich – Paul Krüger (SPD) · Wahlkreis 3 Pankow
PRIVATES
Hallo, ich bin Paul, 26 Jahre alt, und ich kandidiere bei der kommenden Berlin-Wahl.
Für mich zählt: Ich kandidiere dort, wo ich zu Hause bin. Seit 23 Jahren lebe ich in Pankow und kenne den Alltag hier nicht nur aus Gesprächen, sondern aus eigener Erfahrung. Ich bin in Pankow aufgewachsen, hier zur Schule gegangen, habe am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium mein Abitur gemacht und hier auch meine erste eigene Wohnung bezogen. Ich kenne diesen Kiez nicht nur von Terminen, sondern aus dem Alltag. Ich weiß, wie sich Politik vor Ort anfühlt, wenn die Miete steigt, der Bus nicht kommt, die Kita-Liste länger wird oder eine Baustelle den ganzen Kiez lahmlegt. Und ich will, dass Berlin – und ganz besonders Pankow – auch in Zukunft lebenswert, solidarisch und gerecht bleibt.
Nach dem Abitur hatte ich erst einen ganz anderen Plan: Ich wollte eine Ausbildung zum Piloten beginnen. Nachdem das nicht funktioniert hat, habe ich gemerkt, dass „neu anfangen“ keine Floskel ist. Ich habe mich neu orientiert und ein Bachelorstudium in „Wirtschaft & Politik“ an der HTW Berlin begonnen. Danach habe ich den Master in Politikwissenschaft an der Universität Potsdam aufgenommen, den ich gerade abschließe. Diese Kombination prägt mich bis heute: Ich denke Politik nicht nur über Schlagworte, sondern über Regeln, Budgets und die Frage, was am Ende wirklich funktioniert und was eben nicht.
Während des Studiums habe ich in verschiedenen Studierendenjobs gearbeitet, teils unter Bedingungen, die viele kennen: schwer planbare Arbeitszeiten, wackelige Verträge, manchmal nah an Scheinselbstständigkeit. Ich habe dabei sehr konkret erlebt, was „prekär“ im echten Leben bedeutet: Wenn man nicht sicher weiß, wie viel Geld am Monatsende da ist, wenn man Schichten tauscht, weil das Studium sonst nicht finanzierbar ist, oder wenn man merkt, wie wenig Schutz man hat, obwohl man eigentlich alles richtig macht. Diese Erfahrungen sind nicht „nice to have“ in einem Kandidatenprofil. Sie sind mein politischer Antrieb. Ich will, dass Arbeit in dieser Stadt verlässlich, fair und planbar ist und dass man nicht erst durch Glück oder Herkunft Sicherheit bekommt.
Parallel dazu war ich ehrenamtlich als Fußballtrainer in meinem Jugendverein aktiv. Das klingt erstmal nach Freizeit, für mich war es viel mehr: Verantwortung zu übernehmen, dranzubleiben, auch wenn es stressig ist, und zu merken, wie viel stärker man als Team wird, wenn man einander ernst nimmt. Genau so verstehe ich auch Politik vor Ort: nicht als Show, sondern als Teamarbeit, in der man zuhört, Entscheidungen erklärt und gemeinsam Lösungen baut, die im Alltag tragen.
Während der Corona-Pandemie habe ich meinen ersten Werkstudentenjob im politischen Bereich begonnen. Bei einem Biogasverband. Dort habe ich gelernt, wie Interessenvertretung, Gesetzgebungsverfahren und politische Entscheidungen praktisch ineinandergreifen. Später konnte ich diese Einblicke in meiner aktuellen Tätigkeit im Deutschen Bundestag vertiefen.
Politisch geprägt hat mich die Sozialdemokratie. Nach der Europawahl 2019 bin ich in die SPD eingetreten, weil ich in politisch aufgewühlten Zeiten nicht nur zuschauen wollte. Durch meine ehrenamtliche politische Arbeit habe ich gelernt, wie man Mehrheiten organisiert, wie man Vorhaben so formuliert, dass sie umsetzbar werden und wo typische Blockaden entstehen. Das ist wichtig, weil es im Abgeordnetenjob nicht reicht, gute Absichten zu haben. Man muss das Handwerk beherrschen, um tatsächlich etwas zu bewegen.
Ich bin überzeugt, dass es eine starke sozialdemokratische Politik braucht, wenn Berlin gerecht bleiben soll: eine Stadt, in der die breite Mehrheit gut leben kann, nicht nur die, die ohnehin schon viel haben. Ich will dazu beitragen, dass progressive Politik wieder Vertrauen gewinnt, nicht durch große Versprechen, sondern durch klare Prioritäten und Arbeit, die man im Kiez merkt.
Wenn du willst, dass Pankow von jemandem vertreten wird, der hier verwurzelt ist, die Lebensrealität vieler Menschen aus eigener Erfahrung kennt und gleichzeitig das politische Handwerk mitbringt, dann freue ich mich über deine Unterstützung. Mir geht es um Zusammenhalt im Kiez. Dafür will ich ansprechbar sein, Entscheidungen erklären und gemeinsam dafür sorgen, dass Pankow, aber auch ganz Berlin bezahlbar, gut organisiert und gerecht bleiben.

MITGLIEDSCHAFTEN
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Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
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ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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AWO Berlin-Mitte
